9. März 2018

33. Vernissage mit der Künstlerin Petra Wirth

 Zur ersten Kunstausstellung 2018 hat die Kunst-AG auf Vorschlag von Klaus und Tina Lipps Petra Wirth eingeladen. Diese Künstlerin ist eine Überraschung in vieler Hinsicht: Die gezeigten Werke sind vollflächig  mit Buntstift gezeichnet – oder sollte man sagen: gemalt? Sie haben fast alle das Format DIN A4, einige wenige auch A3.

 Die Buntstiftarbeiten stellen häufig verfremdete Architektur dar. Die Motive sind meist unbelebt – stilisierte Gebäude, Baukrane, Landschaften, Häuser in abstrakter Darstellung, der Stuttgarter Hauptbahnhof – teilweise surrealistisch. Wege oder Schienen, die sich in weiter Ferne verlieren,

 Diese Themen bilden die Erlebnis-und Gefühlswelt von Petra Wirth ab -  seit ihrer Jugend bis heute, von der kindlichen Bewunderung für große Baukrane über erlebte Einsamkeit bis zum schmerzhaft empfundenen Abriss der Seitenflügel des von ihr geliebten Stuttgarter Kopfbahnhofs. Denn Petra Wirth ist ein politischer Mensch und über die Politik – genauer gesagt über die langjährige gemeinsame Arbeit mit Tina und Klaus Lipps in der Attac-Gruppe -  kam es auch zu der Idee und schließlichen Realisierung der Ausstellung dieser autodidaktischen Künstlerin.

 

 Zur Vernissage waren an die 50 Gäste erschienen und zeigten sich sehr angetan von den eigenwilligen Arbeiten mit ihren klaren Linien und intensiven Farben. Klaus stellte die Künstlerin vor und befragte sie zu Hintergründen, Geschichte und Aussagen ihrer Bilder. Petra Wirth beeindruckte durch ihre klaren, präzisen und offenen Antworten.

Umrahmt wurde die Vernissage auf dem Akkordeon von Freddy Ries mit eigenen Kompositionen, von denen man gern mehr gehört hätte. Es war jedenfalls ein interessanter und wunderbarer Abend, auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der VIA-Kunst-AG, mit Tamara, Gisela, Helga und Lilli.  




Diese wenigen Bildbeispiele zeigen die ganze Kaft und Aussagefähigkeit der Bilder von Petra Wirth und erlauben dem Betrachter, sich auf die Geschichte, die das Bild erzählt, einzulassen. So erhielt Petra sehr viel Anerkennung verbunden mit Worten der Superlative.

 

 

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