22. Juni 2018

Marlene Neumann - "Druckgrafische Appetithäppchen"

In der 34. Ausstellung im Via-Wohnprojekt präsentierte Marlene Neumann aus Reutlingen ihre „druckgrafische Appetithäppchen“ in einer Auswahl von Radierungen und Holzschnitten. Unglaublich fesselnd ist für sie die Technik der Radierung. Die Tatsache, dass der Künstlerin bisher noch keine Ausstellung im Raum Baden-Baden gewidmet wurde, machte diese Werkschau zu etwas ganz Besonderem.


 Marlene Neumann ist in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Weltweit finden sich ihre Ankäufe ihrer Arbeiten u.a. in China, Shanghai sowie in Taipei und Vilnius ebenso erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen bei Wettbewerben.


Im Gespräch mit Tamara wurde die Künstlerin, Frau Marlene Neuman, und ihr Wirken dem interessierten Publikum vorgestellt.


Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Herrn Alfred Wild auf seiner Gitarre.

Wie stets klang die Vernissage mit anregenden Gesprächen bei einem Gläschen Sekt aus. So sorgt unsere Kunst-AG immer wieder für Highlights in unserem Gemeinschaftsraum.

 

 

 

9. März 2018

33. Vernissage mit der Künstlerin Petra Wirth

 Zur ersten Kunstausstellung 2018 hat die Kunst-AG auf Vorschlag von Klaus und Tina Lipps Petra Wirth eingeladen. Diese Künstlerin ist eine Überraschung in vieler Hinsicht: Die gezeigten Werke sind vollflächig  mit Buntstift gezeichnet – oder sollte man sagen: gemalt? Sie haben fast alle das Format DIN A4, einige wenige auch A3.

 Die Buntstiftarbeiten stellen häufig verfremdete Architektur dar. Die Motive sind meist unbelebt – stilisierte Gebäude, Baukrane, Landschaften, Häuser in abstrakter Darstellung, der Stuttgarter Hauptbahnhof – teilweise surrealistisch. Wege oder Schienen, die sich in weiter Ferne verlieren,

 Diese Themen bilden die Erlebnis-und Gefühlswelt von Petra Wirth ab -  seit ihrer Jugend bis heute, von der kindlichen Bewunderung für große Baukrane über erlebte Einsamkeit bis zum schmerzhaft empfundenen Abriss der Seitenflügel des von ihr geliebten Stuttgarter Kopfbahnhofs. Denn Petra Wirth ist ein politischer Mensch und über die Politik – genauer gesagt über die langjährige gemeinsame Arbeit mit Tina und Klaus Lipps in der Attac-Gruppe -  kam es auch zu der Idee und schließlichen Realisierung der Ausstellung dieser autodidaktischen Künstlerin.

 

 Zur Vernissage waren an die 50 Gäste erschienen und zeigten sich sehr angetan von den eigenwilligen Arbeiten mit ihren klaren Linien und intensiven Farben. Klaus stellte die Künstlerin vor und befragte sie zu Hintergründen, Geschichte und Aussagen ihrer Bilder. Petra Wirth beeindruckte durch ihre klaren, präzisen und offenen Antworten.

Umrahmt wurde die Vernissage auf dem Akkordeon von Freddy Ries mit eigenen Kompositionen, von denen man gern mehr gehört hätte. Es war jedenfalls ein interessanter und wunderbarer Abend, auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der VIA-Kunst-AG, mit Tamara, Gisela, Helga und Lilli.  




Diese wenigen Bildbeispiele zeigen die ganze Kaft und Aussagefähigkeit der Bilder von Petra Wirth und erlauben dem Betrachter, sich auf die Geschichte, die das Bild erzählt, einzulassen. So erhielt Petra sehr viel Anerkennung verbunden mit Worten der Superlative.

 

 

8. August 2017

Vernissage mit  Pavel Feyerabend

Pavel Feyerabend ist kein Unbekannter im VIA-Wohnprojekt, hatte er doch schon im Mai 2012 in unserem Gemeinschaftsraum ausgestellt. Damals noch in Berlin lebend, wohnt er nun mit seinen Eltern in einem ländlichen Raum nahe Moskau.

Der Künstler wurde 1984 in Sibirien als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. 1994 zog er mit seinen Eltern nach Berlin, spielte auch erfolgreich Geige und Bratsche. Nach dem Abitur studierte er visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin. Am Londoner Chelsea College of Art & Design absolvierte er ein Erasmus-Austauschsemester.


Der Ausstellung gibt er den Namen "Zwischenwelten". Dabei lässt sich in seinen Bildern eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form von strukturell-intuitiven Bildfindungen, Gegenüberstellungen von Farbflächen und -formen nachfühlen.

Dabei kann das Bild abstrakt aber auch konkret assoziiert werden. Die dargestellten Landschaften und Objekte spielen darin eher eine untergeordnete Rolle.


Der Künstler arbeitet mit Acryl, Öl und Wasserfarben, zunehmend verwendet er Ölfarben.


Im Dialog mit Dietmute Ott erfolgte die Vorstellung des KÜnstlers und seiner Arbeiten. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Geigerin Karoline Ott.

9. Juni 2017

30. Vernissage mit dem Künstlerpaar Sigrid und Roland Schäfer

Am Beginn ihrer Laudatio überraschte Tamara, Mitglied der Kunst-AG, mit der Aussage, dass das Ehepaar Schäfer mit der ersten Vernissage vor 8 Jahren den Reigen der nun 30 Ausstellungen eröffnet hatte. Das Interesse an den Ausstellungen in unserem Gemeinschaftsraum ist nach wie vor groß. Und so konnte Tamara wieder zahlreiche Besucher begrüßen.


Das Künstlerehepaar verbindet ihre jeweils eigenen "Natur-Interpretationen", so auch der Titel der Ausstellung, mit unterschiedlichen Techniken.

Sigrid Schäfer hat die Fotografie als Medium.Dabei wird der ursprüngliche Bildsinn mit Hilfe der digitalen Bildbearbeitung in ein abstraktes Farbfeuer verwandelt. So findet eine Metamorphose zwischen der digitalen Fotografie und dem ausstellungsreifen Bild statt. Letztlich begeistert das Feuerwerk der Farben den Betrachter und entführt ihn damit in eine Fantasiewelt.

Auch Roland Schäfer stellt die Natur dar, jedoch nicht naturalistisch abbildend, sondern, um mit seinen Worten zu sprechen, er erfindet sie neu.Die Mittel dazu sind verschiedene, miteinander kombinierbare Bildtechniken, bei denen der Zufall und das spielerische Experiment eine große Rolle spielen.

Da die Arbeiten von Sigrid und Roland Schäfer sehr viel Lebensfreude ausstrahlen, fand das Künstlerpaar reichlich Anerkennung.


Die Ausstellungseröffnung wurde von Walter Berberch musikalisch umrahmt, seine vorgetragenen Lieder begleitete er dabei auf der Gitarre selbst. "Genieße das Leben", so der Titel seines letzten Liedes sprach alle Zuhörer an. Passend dazu  durfte danach jeder zu einem Gläschen Sekt greifen.

10. März 2017

Vernissage  mit der Künstlerin Frau Eva Schniedertuns Gornik

Einblick - Ausblick - Überblick, Malerei und Poesie

Frau Schniedertuns Gornik ist Malerin, Autorin, Projektkünstlerin, Farbberaterin und Seminarleiterin für künstlerische Gestaltung in der Kinder- und Erwachsenenbildung.

Das künstlerische Werk von Frau Eva Schniedertüns Gornik ist daher durch Vielfalt geprägt. Sie beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes künstlerisches Ausdrucksthema, arbeitet mit den verschiedensten Techniken und Materialien und setzt die Energie der Farben gezielt in die Bildgestaltung ein.

Das Interesse an der Ausstellung war sehr groß und drohte die Kapazität unseres Gemeinschaftsraumes zu sprengen.


Die musikalische Umrahmung erfolgte auf der Gitarre durch Carlos Vargas Vidal und Michael Kistner.


Die Bilder zeigen Themen des Lebens, das ist aus Sicht der Künstlerin der Mensch, das Wesen, die Seele. Dazu ist sie immer auf der Suche. Hineinschauen - wie leben wir, wie gehen wir damit um?

Lieblingsthemen sind Gesichter und Frauenbilder. "Wie kann ich die Gefühle der Menschen durch Farben ausdrücken, wie berühren Farben den Menschen, " so Frau Schniedertüms, das beschäftige sie sehr.

Seit 30 Jahren malt die Künstlerin, 1990 hat sie angefangen zu schreiben, das Schreiben ist für sie fast wichtiger geworden.

Kleine Lesungen aus ihren Texten gewährten einen weiteren Einblick in die kreative Gedankenwelt der Künstlerin. Ihre Texte und Gedichte unterstreichen dabei die bildnerischen Werke.

 

 

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