22. Februar 2019

Vernissage Susanne Moussa

In der  37. Kunstausstellung im Via-Wohnprojekt Baden-Baden Pariser Ring 39 wählt die in München geborene Künstlerin Susanne Moussa als Weg ihrer künstlerischen Strategie die informelle Malerei.

 Durch kräftige Farben und üppige Formen versucht sie ihren Selbstfindungsprozess und die Artikulation persönlicher Erlebnisse umzusetzen.  Zwischen diesen verschiedenen Dimensionen, entsteht ein Spannungszustand zwischen Werden und Vergehen bzw. Vergänglichkeit, den sie versucht darzustellen. Die Künstlerin fordert sich immer wieder neu heraus indem sie bei der Wahl ihrer Mittel den Fokus  in der Mischtechnik legt und auf Materialien, die sich während der Schaffensphase verändern!

Nach dem Studium an der Universität Freiburg in den Fächern Deutsch, Geschichte und Biologie absolvierte sie ein Studium an der Akademie für Bildende Kunst in Lahr, seitdem wohnt und  arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Lahr, wo sie auch an der jährlichen Kunstvisite teilnimmt.


Im Dialog mit Tamara erklärte die Künstlerin den interessierten Zuhörern, die anlässlich dieser Vernissage wieder zahlreich begrüßt werden konnten, ihre Arbeiten und was sie dazu antreibt. Von den farbenfrohen Werken zeigten sich die Gäste sehr beeindruckt.

 

7. September 2018

Vernissage mit Frau Monika Kropshofer

„Entdeckungsreise“ lautete der Titel der 35. Ausstellung. In dieser zeigt die Künstlerin eine Auswahl ihrer Arbeiten. Dem Besucher wird eine Entdeckungsreise im doppelten Sinne geboten: Zum einen Motive aus verschiedenen Ländern, zum anderen eine von der Künstlerin entwickelte spezielle Technik der Verbindung von Fotografie Malerei auf transparenten, mehrschichtigen Kunststoffplatten. Dabei beschäftigt sich Frau Kropshofer schwerpunktmäßig mit Grundformen der Architektur. Die konventionellen, nicht am Computer bearbeiteten Fotografien werden auf Bildträger gedruckt und anschließend mit Techniken der Malerei oder Zeichnung zu Werken mit ganz eigener Ästhetik weiterentwickelt. Dadurch entstehen Kompositionen von besonderer Intensität und Ausdruckskraft. Hierdurch ergibt sich ein spannender Dialog zwischen dem Trägermaterial und Motiv.

   Viele Interessierte füllten den Gemeinschaftsraum als Ausstellungsort. Mit der international bekannten Künstlerin ergab sich dabei ein reger Austausch, auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Michael Diefenbacher am Klavier.


22. Juni 2018

Marlene Neumann - "Druckgrafische Appetithäppchen"

In der 34. Ausstellung im Via-Wohnprojekt präsentierte Marlene Neumann aus Reutlingen ihre „druckgrafische Appetithäppchen“ in einer Auswahl von Radierungen und Holzschnitten. Unglaublich fesselnd ist für sie die Technik der Radierung. Die Tatsache, dass der Künstlerin bisher noch keine Ausstellung im Raum Baden-Baden gewidmet wurde, machte diese Werkschau zu etwas ganz Besonderem.


 Marlene Neumann ist in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Weltweit finden sich ihre Ankäufe ihrer Arbeiten u.a. in China, Shanghai sowie in Taipei und Vilnius ebenso erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen bei Wettbewerben.


Im Gespräch mit Tamara wurde die Künstlerin, Frau Marlene Neuman, und ihr Wirken dem interessierten Publikum vorgestellt.


Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von Herrn Alfred Wild auf seiner Gitarre.

Wie stets klang die Vernissage mit anregenden Gesprächen bei einem Gläschen Sekt aus. So sorgt unsere Kunst-AG immer wieder für Highlights in unserem Gemeinschaftsraum.

 

 

 

9. März 2018

33. Vernissage mit der Künstlerin Petra Wirth

 Zur ersten Kunstausstellung 2018 hat die Kunst-AG auf Vorschlag von Klaus und Tina Lipps Petra Wirth eingeladen. Diese Künstlerin ist eine Überraschung in vieler Hinsicht: Die gezeigten Werke sind vollflächig  mit Buntstift gezeichnet – oder sollte man sagen: gemalt? Sie haben fast alle das Format DIN A4, einige wenige auch A3.

 Die Buntstiftarbeiten stellen häufig verfremdete Architektur dar. Die Motive sind meist unbelebt – stilisierte Gebäude, Baukrane, Landschaften, Häuser in abstrakter Darstellung, der Stuttgarter Hauptbahnhof – teilweise surrealistisch. Wege oder Schienen, die sich in weiter Ferne verlieren,

 Diese Themen bilden die Erlebnis-und Gefühlswelt von Petra Wirth ab -  seit ihrer Jugend bis heute, von der kindlichen Bewunderung für große Baukrane über erlebte Einsamkeit bis zum schmerzhaft empfundenen Abriss der Seitenflügel des von ihr geliebten Stuttgarter Kopfbahnhofs. Denn Petra Wirth ist ein politischer Mensch und über die Politik – genauer gesagt über die langjährige gemeinsame Arbeit mit Tina und Klaus Lipps in der Attac-Gruppe -  kam es auch zu der Idee und schließlichen Realisierung der Ausstellung dieser autodidaktischen Künstlerin.

 

 Zur Vernissage waren an die 50 Gäste erschienen und zeigten sich sehr angetan von den eigenwilligen Arbeiten mit ihren klaren Linien und intensiven Farben. Klaus stellte die Künstlerin vor und befragte sie zu Hintergründen, Geschichte und Aussagen ihrer Bilder. Petra Wirth beeindruckte durch ihre klaren, präzisen und offenen Antworten.

Umrahmt wurde die Vernissage auf dem Akkordeon von Freddy Ries mit eigenen Kompositionen, von denen man gern mehr gehört hätte. Es war jedenfalls ein interessanter und wunderbarer Abend, auch dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der VIA-Kunst-AG, mit Tamara, Gisela, Helga und Lilli.  




Diese wenigen Bildbeispiele zeigen die ganze Kaft und Aussagefähigkeit der Bilder von Petra Wirth und erlauben dem Betrachter, sich auf die Geschichte, die das Bild erzählt, einzulassen. So erhielt Petra sehr viel Anerkennung verbunden mit Worten der Superlative.

 

 

8. August 2017

Vernissage mit  Pavel Feyerabend

Pavel Feyerabend ist kein Unbekannter im VIA-Wohnprojekt, hatte er doch schon im Mai 2012 in unserem Gemeinschaftsraum ausgestellt. Damals noch in Berlin lebend, wohnt er nun mit seinen Eltern in einem ländlichen Raum nahe Moskau.

Der Künstler wurde 1984 in Sibirien als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. 1994 zog er mit seinen Eltern nach Berlin, spielte auch erfolgreich Geige und Bratsche. Nach dem Abitur studierte er visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin. Am Londoner Chelsea College of Art & Design absolvierte er ein Erasmus-Austauschsemester.


Der Ausstellung gibt er den Namen "Zwischenwelten". Dabei lässt sich in seinen Bildern eine Auseinandersetzung mit Farbe und Form von strukturell-intuitiven Bildfindungen, Gegenüberstellungen von Farbflächen und -formen nachfühlen.

Dabei kann das Bild abstrakt aber auch konkret assoziiert werden. Die dargestellten Landschaften und Objekte spielen darin eher eine untergeordnete Rolle.


Der Künstler arbeitet mit Acryl, Öl und Wasserfarben, zunehmend verwendet er Ölfarben.


Im Dialog mit Dietmute Ott erfolgte die Vorstellung des KÜnstlers und seiner Arbeiten. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage von der Geigerin Karoline Ott.

FUVI0111ADANALSCD