25. Februar 2018

"Das Salz der Erde" eine Dokumentation über das Leben des Fotografen Sebastiao Salgado

Das Werk des mittlerweile 70-jährigen weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Welt, etwa der Hungerkatastrophe in der Sahel Zone, dem Genozid in Ruanda oder den Arbeitsbedingungen in einer brasilianischen Goldmine gingen um die Welt. Bis er, an seiner Belastungsgrenze angekommen, einen Schlussstrich zog und Fauna, Flora und Umweltschutz ins Zentrum seiner Arbeit rückte. Wim Wenders, selbst Fotograf, und Sebastiãos Sohn Juliano Ribeiro Salgado lassen die Fotos für sich und den Fotografen über sie sprechen. Ihnen gelingt mit minimalistischen Mitteln, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und dem Künstler und Menschen ein hinreißendes Denkmal zu setzen.

Ein Matinee-Film, der die zahlreichen Zuschauer in unserem Gemeinschaftsraum tief berührt hat.

Das letzte großartige Werk des begnadeten Fotografen ist das Buch mit dem Titel "Genesis".

Zur Stärkung hatten Frieder und Peter Bärlauch im nahen Wald gesammelt und daraus zusammen mit Nico einen Bärlauchkartoffelstrudel gebacken. Als Nachtisch gab es Vitamine in Form eines Obstsalats.


Der Film selbst gab während des Essens viel Stoff für eine rege Diskussion.

 

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