Juni 2018

Da blüht uns was - Insekten folgen der Einladung!

Auf Steinwüsten als Gärten und Vorgärten, eine Unsitte in Neubaugebieten, haben wir keine Lust. Wir können auf der einen Seite das Verschwinden der Insekten nicht bedauern und gleichzeitig ihnen die Lebensgrundlage entziehen!


 Im Innenhof und drumherum sorgen gute Geister für ein blühendes Paradies und laden damit Hummeln, Bienen und Schmetterlinge zu uns ein.


Von morgens bis abends wird fleißig Nektar gesammelt. Das zu beobachten macht uns viel Freude!


 Auch die Schmetterlinge lassen nicht auf sich warten. Mit ihren langen Rüsseln saugen sie ebenfalls nach Nektar.


Wie wahr!!!

 

 

19. Juni 2018

Baden-Baden liest ein Buch

Lesung im VIA-Wohnprojekt - Ergriffene Zuhörer

Auch bei uns im VIA-Wohnprojekt wurde im Rahmen der stadtweiten Aktion "Baden-Baden liest ein Buch" des Bündnisses "Baden-Baden ist bunt" das Buch "Ertrinken" von unserer Mitbewohnerin Tina vorgelesen.

An zwei Nachmittagen stand die Tür des gemeinschaftsraumes Bewohnern und anderen Interessierten offen. Das fühlbare Leiden des Kindes Gerhard Durlacher ergriff auch jene, die das Buch selbst vorher schon gelesen hatten. In den anschließenden Gesprächen kam man auf die aktuelle Rechtsentwicklung in Deutschland und das Erstarken unter anderem der AFD zu sprechen.

 

Mitmachen, mitgestalten macht ergriffen und glücklich. Wir dürfen nicht müde werden an diese für uns unfassbare Zeit zu erinnern - ein Aufkeimen der Gesinnung aus dieser Zeit muss bereits im Ansatz erstickt werden!

8. Juni 2018

 VIA-„Kirschfest“ auf der Ostseite - mit belgischen Waffeln und Apfelmus

 Bei Sonne, sommerlicher Hitze und wolkenlosem Himmel trafen wir uns nachmittags in großer Runde zum ersten „Kirschfest“: Die erste wirklich nennenswerte Kirschenernte vom eigenen Baum wurde gefeiert.


Die Vorbereitungen!


 Es gab Waffeln nach belgischem Rezept, Kirschenkompott und Apfelmus – von allem reichlich und sehr lecker!

 

28. Mai 2018

Ein Känguru wie Du

 - eine Premiere für unseren Gemeinschaftsraum: Schauspieler vom Theater Baden-Baden lasen und spielten bei uns „Ein Känguru wie du“ –nach dem Kinderbuch von Ulrich Hub.

Die Vorgeschichte: In der Geschichte vom Känguru Django wird auf kindgerechte Art die Thematik des Andersseins – oder eben Nicht-Andersseins von Schwulen witzig und voller Tempo bearbeitet: Zwei junge Zirkus-Raubkatzen büchsen kurz vor einer großen Show aus, weil ihr Dompteur ihrer Meinung nach wohl schwul ist. Auf ihrer Flucht begegnen sie dem boxenden Känguru Django, einem Siegertyp, der sie viel über Toleranz und ihre eigenen Vorbehalte lehrt. Ein Kernsatz von Django: »Weibchen, Männchen, Ananas – es ist doch egal, was man lieber mag. Hauptsache man mag überhaupt irgendwas.«


 Leider fiel das Stück in Baden-Baden durch, bzw.: es wurde boykottiert von Eltern, die die Geschichte von Toleranz und Offenheit beispielsweise missverstanden als Erziehung zur Homosexualität… 

 Dank einer Privatinitiative kam das Angebot des Theaters für eine szenische Lesung bei VIA zustande und wir konnten davon profitieren: Gut 35 Besucher*innen hatten großen Spaß an der Geschichte, die rasant und mit großer Spielfreude halb gelesen, halb gespielt wurde.

 

 

11.Mai 2018

Ausflug in das Litschental  bei Lahr

Tamara, unserer Mitbewohnerin, haben wir diesen interessanten Tag zu verdanken, die mit der Familie von Professor Dr. Rodenkirchen befreundet ist.

 Er bewirtschaftet einen Privatwald von ca. 240 Hektar. Im Rahmen eines Rundgangs informierte uns Herr Rodenkirchen, der zuvor an der Universität München gelehrt hatte, über die zeitgemäße und nachhaltige Waldwirtschaft, die es trotzdem ermöglicht von der Holzwirtschaft zu leben.


 Er zeigte uns die Entwicklung von Freiflächen, die sich selbst überlassen wurden mit der daraus resultierenden Artenvielfalt. Er erläuterte uns, was zu tun ist, damit von Bäumen, besonders Buchen und Eichen, wertvolles Holz gewonnen werden kann.

 Seine Liebe und Begeisterung zu seinem Beruf und seiner Arbeit wurde bei all den Erklärungen für uns mehr als deutlich. Ja, den Wald lieben wir alle sehr.

Zum Abschluss gab es in einer Waldhütte noch ein zünftiges Vesper, so war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – ein rundum erlebnisreicher Tag!

 

 

 

 

FUVI0111ADANALSCD