März 2015

VIA-Jahrbuch 2015

Die schöne Tradition, die Aktivitäten der Gemeinschaft oder Bewohner in Wort und Bild als Buch festzuhalten, wurde auch in diesem Jahr weiter geführt. So liegt nun schon das 6. VIA-Jahrbuch vor.


Das Inhaltsverzeichnis mit 45 Hinweisen zu sehr unterschiedlichen Themen und Erlebnissen, über die ein Beitrag erstellt wurde, zeugt von den regen Aktivitäten einer lebendigen Gemeinschaft im vergangenen Jahr, auch wenn sich nicht alle Mitbewohner mit der Dokumentation von politischen Aktivitäten z. B. gegen TTIP, Fremdenfeindlichkeit und Atomenergie anfreunden konnten.

Im Vorwort zu diesem Jahrbuch können wir  lesen: Viel Interesse wird dieser Wohnform inzwischen entgegengebracht. Es gibt bereits die ersten Studien und immer mehr Wohnprojektetage mit Erfahrungsaustausch. Vieles kommt uns dabei bekannt vor.

Nach der Aufbruchstimmung mit Euphorie zieht auch in diesen Wohnformen der Alltag ein. Probleme im Zusammenleben gibt es eben überall dort, wo Menschen eine Gemeinschaft suchen.

Daher darf der Blick nicht einseitig auf Wohnformen gerichtet werden - richtig ist vielmehr, dass es um dort lebende Menschen geht. "Wohnprojekte", so sagt das "Forum für Gemeinschaftliches Wohnen", "sind weder Wohngemeinschaft noch Baugruppe, sondern Individualisten mit gänzlich unterschiedlichen Biographien aber ausgeprägtem Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein".

 

Februar 2016

Schmackhafte Gerichte

Früh wuchs in diesem Jahr der Bärlauch im nahen Wald. Einige Hausbewohner sammeln ihn und bereiten schmackhafte Gerichte. Eine feine Bärlauchsuppe und Bärlauchquark mit Pellkartoffeln wurden von Frieder und Peter, wie bereits im letzten Jahr, zubereitet.

 

Judith und Tina bereiteten zur Gaumenfreude der Bewohner ein Gemüsegericht. Da lief uns schon beim Zuschauen das Wasser im Mund zusammen! Und schmeckte natürlich, wie man sieht, allen köstlich.

 

 

Die sogenannte Suppenküche ist ein Mittagstisch bei dem Bewohner für Bewohner  kochen, somit ein schönes Gemeinschaftserlebnis.

 

29. Januar 2016

Angelika Kaupert - Ehrliche Bilder

Sehr großes Interesse erfuhr die Vernissage anlässlich der Gemäldeausstelung von Angelika Kaupert in unserem Gemeinschaftsraum. Hatte doch die Künstlerin schon in Orten wie New York, Berlin und St. Paul de Vence ausgestellt.

 

Es sind Bilder, die dem Auge des Betrachters gut tun, da sie mit Komplementärfarben angelegt sind. Dies sind Farben aus dem Farbenkreis, die sich gegenüber liegen. Dabei verleiht Frau Kaupert ihren Bildern eine oft asketische Bildsprache. Diesbezüglich wurde in der Einführung ein chinesisches Sprichwort zitiert, das besagt: Große Kunst ist dann erreicht, wenn man nichts mehr weglassen kann.


Blütenbilder von Frau Kaupert zeigen dagegen wiederum oft eine explosive Dynamik.

So war unser Gemeinschaftsraum wieder einmal mehr Schauplatz und Magnet für ein nicht alltägliches Ereignis, das durch die zahlreichen Gäste entsprechend honoriert wurde. Unseren emsigen Mitgliedern der Kunst-AG gebührt daher  großer Dank!

16. Januar 2016

Gegen Rassismus und Gewalt

7 Tausend Demonstranten haben in Stuttgart Nein zu Rassismus und Gewalt gesagt, auch Vertreter von VIA waren dabei. Ein Bündnis aus mehr als 80 (!) Organisationen - darunter Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und Migrantenvereine - unterstützten die Aktion.

      

Die eigene Meinung dazu durch persönliche Präsenz zeigen und kund tun. Dies im Kontrast zu den sogenannten sozialen Medien. Dort gehen bei der Diskussion um das Thema "Menschen auf der Flucht", gefördert durch die gesichtslose Anonymität, Maß und Mitte inzwischen angsterregend verloren. Vernunft wird übertönt durch rabiat vorgetragene Meinungen mit Alleinstellungsanspruch und übelster Diffamierung Andersdenkender.

Endlich nachdenklich werden hinsichtlich der Fluchtursachen ! Wir alle lieben unsere Heimat. Was aber, wenn uns die Lebensgrundlage dort unverschuldet entzogen wird und an diese Stelle große, berechtigte Angst um Leib und Leben tritt?

Wohl dem, der dann Freunde findet, für die Schutz und Gastfreundschaft selbstverständlich sind, und das nicht nur, weil dies bei uns gesetzlich verankert ist.

 

 

 

 

 

31. Dezember 2015

Prosit Neujahr!


Kurzweilig war die Silvesterfeier in unserem Gemeinschaftsraum. Alkoholfreie Cocktails zu den vorbereiteten Leckereien sowie andere edle Getränke und der Film "Gemeinsam ist man weniger allein" ließen den Abend bei regem Gedankenaustausch wie im Fluge vergehen.

Wir sind gespannt, wie es mit der Plannung eines neuen Gemeinschaftlichen Wohnprojektes in Baden-Baden weiter geht und wünschen allen unseren Homepagebesuchern und Menschen, die sich mit uns verbunden fühlen, ein lebendiges neues Jahr mit Gesundheit und Lebenszufriedenheit!

 

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