9. Februar 2017

Spannend und skurril: "Harry und Maud", so der Titel eines Films aus dem Jahr 1972, der inzwischen Kultstatus erreicht hat und den unsere Film-AG zahlreich gekommenen Mitbewohnern in unserem Gemeinschaftsraum präsentierte.

 

4. Februar 2017

Vorsicht "kulturelle Falle", Seminar mit Dr. J. Sieger, Caritas

Die große Zahl von Flüchtlingen, die im letzten Jahr bei uns angekommen ist, hat eine Welle von Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. So auch in unserer Wohngemeinschaft.

Kulturelle Unterschiede bilden dabei oft Hürden und können Anlässe von Frustrationen sein.

Worauf gilt es zu achten? Woran kann ich mich orientieren? Wie begegne ich Missverständnissen und Konflikten?

Mit Herrn Dr. Jörg Sieger konnten wir zu diesem Thema einen ausgewiesenen Experten gewinnen, der uns kurzweilig, abwechslungsreich, spannend und äußerst kompetent die ganze vielseitige Problematik vermittelt hat.

Dazu erwies sich unser Gemeinschaftsraum mit seinen vielseitigen Möglichkeiten einmal mehr als ideal.

Im Rahmen des ganztägigen Seminars ging es um eine Sensibilisierung für kulturelle Fragen. Dabei wurde ergründet, auf welch unterschiedliche Verhaltensweisen wir treffen und darauf reagieren können.

Auch die eigene kulturelle Prägung wurde als Ausgangspunkt angesprochen. Was ist eigentlich "typisch Deutsch", wie z. B. sieht ein typisch deutsches Wohnzimmer aus? Somit wurde uns die unterschiedliche kulturelle Prägung eines Jeden von uns sehr deutlich bewusst gemacht.

Themen wie "typisch deutsch", "Definition von Kultur", "subjektive Wahrnehmung", "indirekte und direkte Kommunikation" und "unterschiedliche Orientierungssysteme" ließen den Tag wie im Fluge vergehen. Es war ein in jeder Hinsicht wertvolles Seminar, das unsere Erwartungen vielfach übertroffen hat!

 

 

30. Januar 2017

Brunch am Sonntag - macht er glücklich?


Die Schüsseln, Gläser und Pfannen waren gefüllt als sich 20 Mitbewohner zum Frühstück / Brunch im Gemeinschaftsraum einfanden. Damit stand zunächst das leibliche Wohl im Vordergrund des Vormittags.

Neugierig waren aber fast alle auf den zweiten Teil des Tages. Peter wollte eine Diskussion zum Thema Lebenszufriedenheit bzw. Glück anstoßen. Auslöser war der Film "The Happy Film", der auf Anregung vom "Forum Zukunft Baden-Baden" im Kino gezeigt wurde.

 

Passend zu diesem Filmereignis gab es bei dem Wissenschaftsmagazin "Scobel" eine sehr interessante Diskussionsrunde. Auch Stefan Sagmeister, der Hauptdarsteller und Regisseur des Happy-Films, kam hier im Interview mit Gert Scobel zu Wort. Der erfolgreiche Designer Sagmeister wählt in seinem Film drei der gängigsten wissenschaftlich erforschten "Glücksmethoden" und probiert sie an sich selbst aus: Meditation, kognitive Verhaltenstherapie und Psychopharmaka.

Aus diesem Film und der Diskussionsrunde lernen wir, dass Meditieren, Verhaltenstherapie und Psychopharmaka durchaus Wirkung zeigen, aber bei weitem nicht ausreichen, wenn man dauerhaft glücklicher oder zufriedener werden will.

Jonathan Haidt, ein Psychologe und Glücksforscher, der den Film wissenschaftlich begleitet hat, sagt zusammenfassend: "Menschen sind zufrieden und glücklich, wenn sie eine gute Beziehung führen, zu anderen Menschen, zu ihrer Arbeit oder zu etwas, das größer ist als sie selbst.

In diesem Sinne diskutieren auch die Psychologin, die Soziologin und der Theologe mit Gert Scobel - eine Sendung, die es lohnt auf 3Sat nachzusehen.

Sieht er nicht glücklich aus, unser Mitbewohner Kay, der an diesem Tag Geburtstag hatte und mit GLÜCK-Wünschen überhäuft wurde. Ja, es gab viel zu diskutieren...

 

26. Januar 2017

Toni Erdmann, der Film

...diesen Film schauen wir uns im Gemeinschaftsraum an und diskutieren ihn sehr kontrovers...

 

 

Januar 2017

Interessant und wichtig!!

Die Bundesregierung informiert uns in ihrem

"Siebten Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepuplik Deutschland",

und fordert den  Aufbau und die Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften und nimmt die Kommunen in die Pflicht.

Im November 2016 ist er veröffentlicht worden - der siebte Bericht zur Lage der älteren Generation in unserem Land. 300 Seiten DIN A 4, kleingedruckt, eine Menge Papier!

Peter, unser Altersmediziner, arbeitet den Bericht gerade durch - kein leichtes Unterfangen!

Was fällt ihm darin auf?

Ältere Menschen werden zukünftig unsere Gesellschaft mehr und mehr prägen. So einer der ersten Sätze in diesem Bericht. Was also tun?

Unbestritten ist, dass die Wohnung und das Wohnumfeld die Lebensqualität insbesondere beim Älterwerden erheblich beeinflusst. Unbestritten ist auch, dass die soziale Einbindung ein Grundbedürfnis des Menschen ist und beim Älterwerden von immenser Bedeutung werden kann.

Wohnen und soziale Einbindung sind somit von zentraler Bedeutung und haben sogar messbare Auswirkungen auf die gesundheitlichen Alterungsverläufe einschließlich der Lebensdauer.

Diese Weisheiten, woraus die Handlungsempfehlungen des siebten Altenberichts an die Kommunen resultieren, ist für uns im VIA-Wohnprojekt, dem Gemeinschaftlichen Wohnen, Schnee von gestern. Wir leben schon seit über 7 Jahren diesbezüglich zukunftsorientiert.

Auch die Empfehlungen zur Gesundheitsprävention setzen wir bereits mit entsprechenden Angeboten bei uns  oder im nahen Umfeld um.

(Fortsetzung folgt)

 

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