8. Juni 2018

 VIA-„Kirschfest“ auf der Ostseite - mit belgischen Waffeln und Apfelmus

 Bei Sonne, sommerlicher Hitze und wolkenlosem Himmel trafen wir uns nachmittags in großer Runde zum ersten „Kirschfest“: Die erste wirklich nennenswerte Kirschenernte vom eigenen Baum wurde gefeiert.


Die Vorbereitungen!


 Es gab Waffeln nach belgischem Rezept, Kirschenkompott und Apfelmus – von allem reichlich und sehr lecker!

 

28. Mai 2018

Ein Känguru wie Du

 - eine Premiere für unseren Gemeinschaftsraum: Schauspieler vom Theater Baden-Baden lasen und spielten bei uns „Ein Känguru wie du“ –nach dem Kinderbuch von Ulrich Hub.

Die Vorgeschichte: In der Geschichte vom Känguru Django wird auf kindgerechte Art die Thematik des Andersseins – oder eben Nicht-Andersseins von Schwulen witzig und voller Tempo bearbeitet: Zwei junge Zirkus-Raubkatzen büchsen kurz vor einer großen Show aus, weil ihr Dompteur ihrer Meinung nach wohl schwul ist. Auf ihrer Flucht begegnen sie dem boxenden Känguru Django, einem Siegertyp, der sie viel über Toleranz und ihre eigenen Vorbehalte lehrt. Ein Kernsatz von Django: »Weibchen, Männchen, Ananas – es ist doch egal, was man lieber mag. Hauptsache man mag überhaupt irgendwas.«


 Leider fiel das Stück in Baden-Baden durch, bzw.: es wurde boykottiert von Eltern, die die Geschichte von Toleranz und Offenheit beispielsweise missverstanden als Erziehung zur Homosexualität… 

 Dank einer Privatinitiative kam das Angebot des Theaters für eine szenische Lesung bei VIA zustande und wir konnten davon profitieren: Gut 35 Besucher*innen hatten großen Spaß an der Geschichte, die rasant und mit großer Spielfreude halb gelesen, halb gespielt wurde.

 

 

11.Mai 2018

Ausflug in das Litschental  bei Lahr

Tamara, unserer Mitbewohnerin, haben wir diesen interessanten Tag zu verdanken, die mit der Familie von Professor Dr. Rodenkirchen befreundet ist.

 Er bewirtschaftet einen Privatwald von ca. 240 Hektar. Im Rahmen eines Rundgangs informierte uns Herr Rodenkirchen, der zuvor an der Universität München gelehrt hatte, über die zeitgemäße und nachhaltige Waldwirtschaft, die es trotzdem ermöglicht von der Holzwirtschaft zu leben.


 Er zeigte uns die Entwicklung von Freiflächen, die sich selbst überlassen wurden mit der daraus resultierenden Artenvielfalt. Er erläuterte uns, was zu tun ist, damit von Bäumen, besonders Buchen und Eichen, wertvolles Holz gewonnen werden kann.

 Seine Liebe und Begeisterung zu seinem Beruf und seiner Arbeit wurde bei all den Erklärungen für uns mehr als deutlich. Ja, den Wald lieben wir alle sehr.

Zum Abschluss gab es in einer Waldhütte noch ein zünftiges Vesper, so war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt – ein rundum erlebnisreicher Tag!

 

 

 

 

4. Mai 2018

Villa 36 in Bietigheim feiert Richtfest

 Auch sie mussten lange planen und warten bis es so weit war. Nun endlich konnte die Gemeinschaft bei strahlend blauem Himmel Richtfest feiern, Dietmute und Peter waren als Vertreter von VIA eingeladen.

 

Es ist eine kleine aber feine Wohngemeinschaft mit 12 Wohneinheiten und großer Aufbruchsstimmung.


Nach den guten Sprüchen der Zimmerleute gab es Zeit zum Gedankenaustausch. Auch bei der Einweihungsfeier werden wir dabei sein und freuen uns schon sehr auf eine lebendige Kooperation.

 

 Wir wünschen Euch gutes Gelingen und - vertragt Euch!

 

 

3. Mai 2018

Vogelkundliche Wanderung an der Rench

eine Einladung eines Freundes zu einer vogelkundlichen Exkursion an der renaturierten Rensch bei Erlach/Oberkirch nahm eine kleine Gruppe von VIAs gerne an, auch wenn diese mit einem frühen Aufstehen verbunden war.

 

Durch die Renaturierung der Rench, leider nur auf einer Strecke von 800 Metern, entstanden neue Lebensräume zur Förderung der  Artenvielfalt der Tierwelt, Heimat für Wasservögel, Storch und Eisvogel. Ergänzt wird das Biotop durch Lösswände am Wegesrand und verschiedene Baumarten mit Unterholz. Hier tummeln sich Buchfink und Fitis, Stare fliegen unermüdlich mit Nahrung ihre Nester an, Grasmücken und Zilpzalp sind zu hören. Mit dem Spektiv oder Fernglas versuchen wir, sie auch zu Gesicht zu bekommen.


Nur wenige Meter davon entfernt hat ein Grünspecht seine Höhle in einen alten Birnenbaum gezimmert, der auf einer wunderschönen Streuobstwiese steht.

Leider bekommen wir auch Bilder gezeigt, die die Folgen von Überdüngung und vom Einsatz von Herbiziden zeigen – Blühendes sehen wir kaum noch, dies wäre so wichtig für die Vielfalt an Insekten als Nahrungskette für die Vogelwelt.

 

 Anstelle von Streuobstwiesen sehen wir die Bepflanzung mit Spalierobstbäumen, monoton, hier stirbt die Artenvielfalt, hier wird kein Specht seine Höhle zimmern können, die auch der Wiedehopf  als Kinderstube  nutzt. Ihn konnten wir zum krönenden Abschluss rufen hören und den wunderschönen bunten  Vogel vollformartig im Spektiv beobachten.


Haus und Garten unserer Freunde entsprachen dem Leben von Menschen, die sich intensiv der Natur widmen. Hier wurden wir zum Abschluss in einem wunderschönen Ambiente mit einem vielseitigen Frühstück verwöhnt. Das frühe Aufstehen hatte sich gelohnt!

 

FUVI0111ADANALSCD