13. März 2018

Das Laichen der Grasfrösche

Jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen, wandern die Amphibien, hier als erstes die Grasfrösche, zu ihren angestammten Gewässern, um zu laichen. Für den Fotografen und Naturfreund ein immer wieder großartiges Spektakel.



9. März 2018

33. Vernissage mit der Künstlerin Petra Wirth

siehe unter der Rubrik "Unsere Kunst-AG"

25. Februar 2018

"Das Salz der Erde" eine Dokumentation über das Leben des Fotografen Sebastiao Salgado

Das Werk des mittlerweile 70-jährigen weltberühmten brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist geprägt von Empathie. Wie kein anderer legt er Zeugnis ab vom menschlichen Leid. Seine rauen Schwarz-Weiß-Bilder von den Krisengebieten der Welt, etwa der Hungerkatastrophe in der Sahel Zone, dem Genozid in Ruanda oder den Arbeitsbedingungen in einer brasilianischen Goldmine gingen um die Welt. Bis er, an seiner Belastungsgrenze angekommen, einen Schlussstrich zog und Fauna, Flora und Umweltschutz ins Zentrum seiner Arbeit rückte. Wim Wenders, selbst Fotograf, und Sebastiãos Sohn Juliano Ribeiro Salgado lassen die Fotos für sich und den Fotografen über sie sprechen. Ihnen gelingt mit minimalistischen Mitteln, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und dem Künstler und Menschen ein hinreißendes Denkmal zu setzen.

Ein Matinee-Film, der die zahlreichen Zuschauer in unserem Gemeinschaftsraum tief berührt hat.

Das letzte großartige Werk des begnadeten Fotografen ist das Buch mit dem Titel "Genesis".

Zur Stärkung hatten Frieder und Peter Bärlauch im nahen Wald gesammelt und daraus zusammen mit Nico einen Bärlauchkartoffelstrudel gebacken. Als Nachtisch gab es Vitamine in Form eines Obstsalats.


Der Film selbst gab während des Essens viel Stoff für eine rege Diskussion.

 

25. Januar 2018

Baden-Baden liest ein Buch - auch hier machen wir mit!!

Die Sprecherin des Bündnisses „Baden-Baden ist bunt“ war von dem großen Andrang bei der Auftaktveranstaltung sichtlich überrascht. Dem zunehmenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen, das ist das erklärte Ziel der Leseaktion, bei der das Buch des früheren Baden-Badener Mitbürgers Gerhard Durlacher mit dem Titel „Ertrinken“ an vielen Orten in Baden-Baden gelesen wird. Darin beschreibt er seine Kindheit, als die Nazis in Deutschland an die Macht kamen.“ Nirgends  war es warm und sicher“, zitierte Frau Hamp aus diesem Buch. Anschließend wurden verschiedene Kapitel  daraus vorgetragen. Frau OB Mergen wies auf die vielfältige Gesellschaft in unserer Stadt hin, insbesondere, dass Baden-Baden in den letzten Jahren vielen Flüchtlingen eine Heimat bieten konnte.

Kurt Hochstuhl, der Leiter des Staatsarchivs Freiburg und ehemaliger Schüler des Gymnasiums Hohenbaden stellte in seiner Ansprache fest, dass es noch keine neuzeitliche Stadtgeschichte von Baden-Baden gibt.

Die Aktion „Baden-Baden liest ein Buch“ wird auch im Gemeinschaftsraum des VIA Wohnprojektes erfolgen, wie die Initiatorin, Tina Lipps, eine Mitbewohnerin, bereits angekündigt hat. Der Termin wird zeitnah bekannt gegeben.


Ergänzend zu dem Buch von Gerhard Durlacher ist das Buch von Angelika Schindler als Lektüre sehr zu empfehlen.

 

21. Januar 2018

Start in das Jahr 2018, ein Auftakt nach Maß!

Frieder,Guram und Peter kochen und laden ein.

Guram, ein seit Dezember 2017 neuer Mitbewohner und schon großer Fan vom VIA-Wohnprojekt mit seiner Philosophie sowie das bereits bewährte Team Frieder und Peter kochen für die Gemeinschaft einen Pichelsteiner Gemüseeintopf und laden auch zum Frühstück ein.

So nach und nach kommen viele direkt aus den Betten in den Gemeinschaftsraum zum Frühstück - Peter hatte für Croissants und Brötchen gesorgt. Schon beim Frühstück gibt es viel Stoff für Gespräche. Kommunikation in entspannter Athmosphäre - das tut gut.

Zwischen Frühstück und Mittagessen gibt es Zeit für Rückblicke auf das VIA-Leben. Zum zehnten Male jährt sich der gemeinsame Wochenendausflug an den Bodensee in Immenstaad.

Erinnerungen an Wochenendausflüge in das Kloster Esthal 2014 in der Pfalz und das Schloss Beuggen in Rheinfelden 2015 werden durch Fotopräsentationen geweckt.

Einige Teilnehmer des Ausflugs in das Obere Donautal 2017 mit Unterkunft im Kloster Beuron hatten die interessanten Erinnerungsfotos an schöne Stunden noch nicht sehen können, auch sie kommen auf ihre Kosten.

In unserem Innenhof stehen zwei blaue Schafe. Ihnen werden gelegentlich in Wort und Bild Stimmen verliehen und halten den VIAs einen Spiegel vor.

So auch Lilli und Frieder mit einem Sketsch, aus Sicht der Schafe, vorgetragen aus dem Jahr 2012, der vielen Anwesenden nicht mehr in Erinnerung war.

So verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im Fluge.

Wie erwähnt hatten Frieder, Guram und Peter einen Gemüse-Kartoffeleintopf  mit und ohne Fleisch gekocht - dies am Vorabend.

Dazu nehme man: Wirsing, Weißkohl, Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Kartoffeln für ca. 20 hungrige Gäste - für Veganer ohne und für Nichtveganer mit Fleisch und der Pichelsteiner ist perfekt!


Wirklich große Töpfe sind erforderlich, wenn über 20 Personen satt werden wollen. Das Küchenteam ist gefordert. Zum Nachtisch gab es Schokoladenpudding mit Vanillesauce.

Für die Kommunikation untereinander gab es viel Raum und Zeit. Erst um 15:30 Uhr gingen die letzten Bewohner - ein Auftakt nach Maß!!

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