25. Juni 2017

Wieder ein runder Geburtstag,

Peter wird 70.

Den Geburtstag einmal anders feiern als Ereignis mit hohem Ereinnerungswert, das Familie, Freunde und Bekannten erfreut und sie gerne kommen, da man sich kein Kopfzerbrechen wegen eines Geburtstagsgeschenks machen muss.

So war dann auch der Gemeindesaal St. Bonifatius voll besetzt, um dem Konzert des Streicherkammerensembles "Konsonanz" aus Bremen zu lauschen.

Und das war die Idee: Es sollte ein Benefizkonzert mit Spenden statt Geburtstagsgeschenken für einen guten Zweck werden!

Natürlich war auch für Speis und Trank gesorgt. In seiner Ansprache dankte das Geburtstagskind den ca. 130 Gästen für ihr Kommen und erklärte ihnen, dass er nur Menschen eingeladen habe, mit denen er eine mehr oder weniger große Schnittmenge an Seelenverwandtschaft spüre.

Die jungen Streichinstrumentalisten aus sechs verschiedenen Kulturkreisen begeisterten mit ihrem kurzweiligen Konzert. Bereisten sie doch die Klangwelten aller Stilepochen - von spritzigen Concerti grossi bis zu kerniger Folklore, von klassischen Serenaden bis zu feurigen Tangos. Siehe auch unter www.konsonanz.com

Die dadurch ausgelöste gute Stimmung trug sicher dazu bei, das 3600 Euro an Spenden eingenommen wurden. Diese gingen an die Caritas mit dem Patenprogramm "Nah am Menschen von weit weg" und dem Vorzeigeprojekt "Stadtteilzentrum Briegelacker".

Vor, in der Pause und nach dem Konzert war dann noch viel Zeit für gemeinsame Gespräche - hatte man sich doch zum Teil schon lange nicht mehr gesehen.

 

Juni 2017

"VIAs unterwegs"

Unter dieser Rubrik wurden Ausflüge in verschiedenen Regionen Deutschlands beschrieben, sehr empfehlenswert, da unglaublich vielseitig. Dort reinschauen lohnt sich!

14. Juni 2017

Frühsport - heute einmal anders

Gymnastik am Mittwoch - seit vielen Jahren ein Ritual, das uns Dank Dietmute beweglich hält. Heute hatte sie sich für uns ein Zirkeltraining ausgedacht - mit einfachen Hilfsmitteln effektives Muskeltraining.


Beüben der Hand- und Armkraft


Mit Fußmanschetten treppauf - treppab              Hula-Hoop für Bauch- und Hüften und vieles andere mehr.

Die VIAs leben gesundheitsbewusst und bewegen sich viel, Walken, Gehen und Radfahren steht bei vielen fast täglich auf dem Programm.

9. Juni 2017

30. Vernissage mit dem Künstlerpaar Sigrid und Roland Schäfer

s. unter der Rubrik: Unsere Kunst-AG

Mai 2017

"Offener Gesprächskreis" zum Thema "Vergeben - Vergessen - Verzeihen"

Nachdem der letzte „Offene Gesprächskreis“ zehn Monate zurücklag, hat sich die Werkstatt „zusammen leben“ Gedanken gemacht, was für ein Thema an einem „Offenen Gesprächskreis“ wohl interessant sein könnte und kam zu dem Entschluss, das Thema „Vergeben – Vergessen – Verzeihen“ in den Raum zu stellen.

Einige hatten das Buch von Christa Spannbauer „Vergebung befreit. Loslassen und inneren Frieden finden.“ gelesen. Es gibt neben Definitionen auch noch psychologische Verhaltenstipps, wie man mit Verletzungen und Verletzlichkeit umgehen kann. Anfang des Jahres lief auch in „SWR2 – Aula“ ein Vortrag zu diesem Thema, der uns aber zu gewollt erschien. Immerhin scheint es kein abwegiges Thema in unserer Gesellschaft zu sein.

Meistens verknüpfen sich spontan persönliche Erlebnisse mit diesem Thema. Oft bedeutet verzeihen zu können auch erleichtert zu sein und für sich selbst Frieden einkehren zu lassen. Die Kunst scheint es zu sein, feindlich gesinnte Spannungen in zwischenmenschlichen Beziehungen herauszunehmen, wenn sich Menschen mit unterschiedlichen Einstellungen, Kulturen oder erziehungsbedingten Persönlichkeitsstrukturen begegnen. Man kann jemandem verzeihen. Man kann andererseits um Verzeihung bitten.

Obwohl es immer wieder Stimmen gibt, weshalb man zu so einer „Veranstaltung gehen muss“ und was für einen Zweck so ein „Offener Gesprächskreis“ wohl hat, war mit dreizehn anwesenden Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern ein starkes Drittel aller VIA ’s vertreten, denen es Spaß machte, über dieses Thema frei zu philosophieren oder mit eigenen Erfahrungsberichten beizutragen.

Außerdem trug die Veranstaltung sicherlich dazu bei, Netzwerke in unserem Gehirn anzuregen, die im Alltag nicht unbedingt angesprochen werden, so dass man die Mitbewohner im Gespräch auch mal von einer anderen Perspektive wahrnimmt.

Nach anderthalb Stunden waren wir am Ende unseres schwerwiegenden Gedankenaustauschs, obwohl man noch einige Stunden, Tage und Wochen hätte weitermachen können.

Es wartete in der Küche ein großer bunter Gemüseeintopf, den Judith und Dietmute vorbereitet hatten, über den sich alle, begleitet von weiteren Gesprächen, her machten.

 

7. Mai 2017

Lyrikabend über das Thema "Liebe"

VIA - Literatur- AG hatte eingeladen

Die Resonanz war wieder sehr erfreulich. Die vorgetragenen Texte umfassten eine Zeitspanne vom 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Viele unbekannte und sehr interessante  Texte z. B. von John Donne (1572 - 1631) und die "Verklärte Nacht" von Richard Dehmel (1863 - 1920). So waren auch die einfühlsamen Zeilen des in Leipzig lebenden Mongolen Galsam Tschiang zu hören und natürlich durften Goethe, Hebbel, Hölderlin, Heine, Erich Fried, Ulla Hahn und Erich Kästner nicht fehlen.


Frieder und Lilli, Mitglieder der Literatur-AG

Mit dem Text "Träumerei"   von der Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger wurden wir an unsere deutsche Geschichte erinnert. Sie schrieb Gedichte im Arbeitslager Michailowka über ihre erste Liebe und starb erst 18-jährig an Typhus.

Mit Prevert, Eugen Roth und Wilhelm Busch klang der interessante Lyrikabend, wie auf dem Foto der Teilnehmer ersichtlich, heiter aus.

Der Strauß, den ich gepfücket    (Johann Wolfgang Goethe)

Der Strauß, den ich gepfücket,

Grüße Dich vieltausendmal!

Ich hab mich oft gebücket,

Ach, wohl eintausendmal,

Und ihn ans Herz gedrücket

Wie hunderttausendmal!

 

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