3. Dezember 2017

VIA-Jahresfeierfeier 2017

Jedes Jahr treffen sich die VIAs im Gemeinschaftsraum zu Beginn der Adventszeit zur Jahresfeier, da sich in dieser Zeit der Einzug der Bewohner in die gemeinsame Wohnanlage jährt, dieses Jahr zum achten Mal.


Helga begrüßte die Bewohnerschaft und erläuterte das Thema der stets in Verbindung mit der Jahresfeier angesetzten Vernissage, hier sind immer Beiträge aus den eigenen Reihen gefragt, dieses Mal zum Thema "Glück". Wir waren also aufgefordert zu zeigen, was in uns Glücksmomente induziert.

 

Die Antworten waren erstaunlich vielfältig, aber für uns auch stets mitfühlbar. Musik trägt oft dazu bei, Glücksmomente zu spüren, für liebe Menschen selbst Geschenke zu fertigen ebenso.


Enkelkinder machen glücklich, umgekehrt auch der Gedanke an den Großvater, der als blinder Kantor die Liebe zur Musik geweckt hat und an den Geburtstagen das Stück "Glücks genug" von Robert Schumann auf dem Klavier gespielt hat.


Aktiv dabei zu sein, in der wunderbaren Bergwelt: Ein Gipfelkreuz zu errichten bedingen ebenfalls unvergessliche und glückliche Momente wie Gipfelmomente nach einer anstrengenden Bergtour.


Auch das politische Engagement, wie hier, für den Frieden auf ganz besondere Art, macht ganz sicher glückliche Gefühle wie die vielseitige Post aus aller Welt, insbesondere weil von lieben Freunden handgeschrieben und verziert.


Umrahmt wurde die Jahresfeier mit Klaviermusik durch Dietmute. Natürlich durfte dabei das Stück "Glücks genug" von Schumann nicht fehlen. Die Kuchentheke war wie immer reichlich bestückt. Bei Kaffee und Kuchen gab es dann noch viele Gelegenheiten zum Sammeln weiterer Glücksmomente...

 

23. bis 25. Oktober 2017

VIA Ausflug in den Naturpark Oberes Donautal mit Einkehr im Kloster Beuron

17 Mitbewohner waren dabei, beim dreitägigen Ausflug in das Obere Donautal. Genächtigt wurde im Gästehaus vom Kloster Beuron.

Im Tal der jungen Donau, nahe Schwarzwald und Bodensee, liegt die 1077 als Augustiner Chorherrenstift gegründete, seit 1863 als Benediktinerkloster wiederbesiedelte Erzabtei St. Martin - das Stammkloster der Beuroner Kongregation.

Im Konvent, der Klostergemeinschaft von Beuron, leben heute rund 50 Mönche. Geleitet wird das Kloster vom Abt, der in Beuron den Ehrentitel „Erzabt“ trägt. Die „Brüder“ (Mönche ohne Priesterweihe) bilden in der Erzabtei gegenüber den „Patres“ (den Mönchen mit Priesterweihe) immer noch die Mehrheit. Die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und bringen ihre je eigenen Begabungen mit. Die Aufgaben und Dienste, die die Beuroner Mönche für Kloster und Welt wahrnehmen, dienen nach der Weisung des heiligen Benedikt von Nursia dem einen Ziel:„Dass in allem Gott verherrlicht werde“ (Benediktsregel 57,9).

Nach dem herzlichen Empfang durch Gastpater Sebastian und einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnten wir all das und vieles mehr durch eine halbstündige Tonbildschau erfahren. Anschließend wurden unsere zahlreichen Fragen vom Gastpater geduldigt und ausführlich beantwortet.


Die heutige Abteikirche St. Martin ist ein Bau aus dem 18. Jahrhundert, welche die alte, baufällig gewordene romanische Basilika ersetzte, von welcher lediglich der Sockel des Kirchturmes erhalten geblieben ist.

Wir konnten hier die Abendvesper mitfeiern und dabei den Gesängen der Mönche lauschen. Danach wurde das Abendessen ausgeteilt.

Die sogenannte „Krypta“ ist eigentlich eine Unterkapelle, da von einem unterirdisch angelegten Bau – wie bei einer echten Krypta – keine Rede sein kann. In der Hauptapsis befindet sich der am 23. Juni 1899 geweihte Marmoraltar, der von einer plastisch ausgeführten Kreuzigungsgruppe geziert wird. Unterhalb der Altarstufen befinden sich sieben Gräber Beuroner Erzäbte.

Ob Christ oder Atheist, der spirituelle Geist, den das Kloster mit seinem Klosterleben ausstrahlt, trägt unwillkürlich zur Ruhe und Besinnung bei.

Nahtlos geht es dann auch am nächsten Tag auf den Spuren der Mönche weiter. Im Tal hängt noch der Morgennebel, der sich langsam auflöst. Wir wählen daher zunächst den Weg auf dem oberschwäbischen Pilgerpfad zur ca. drei Kilometer entfernten Mauruskapelle.

 

1868 weilte der Architekt und Bildhauer Peter Lenz in Beuron. Er hatte von der Fürstin Katharina von Hohenzollern den Auftrag zum Bau und zur Ausstattung der Kapelle zu Ehren des heiligen Abtes Maurus erhalten. Peter Lenz hatte sich seine eigene Kunsttheorie geschaffen. Er glaubte, mit Hilfe der "ästhetischen Geometrie", den "heiligen Maßen", einem eigenen "Kanon" und den Zahlenproportionen der Ägypter eine "Heilige Kunst" konstruieren zu können.

Nach der Besichtigung der nicht alltäglich gestalteten Kapelle wartete im Kloster das Mittagessen auf uns.

Bei inzwischen bestem Wetter erlebten wir am Nachmittag einen weiteren Höhepunkt. Die Wanderung vom Gasthaus "Rauhen Stein" zur Aussicht "Eichfelsen".

Hier wanderte das Auge von der Burg Wildenstein über die Burg Werwag entlang der jungen Donau, die sich tief in die Kalkfelsen eingegraben hat. Die Aussage, dass der Blick vom Eichfelsen der schönste und eindrucksvollste in der Region ist, konnte von uns nur bestätigt werden.

Frühaufsteher erwarten andächtig die Morgenfarben mit dem sich ankündigenden Sonnenaufgang.

Unternehmungslustige Mitbewohner konnten danach noch den Sonnenuntergang beim Schloss Bronnen erleben.

  

Am letzten Tag brachte uns die Bahn auf einer Strecke von ca. 30 Kilometer durch das Donautal nach Sigmaringen.

 

Ein interesantes Städtchen, das sich zu erkunden lohnt.

Nach der Rückkehr galt es am Nachmittag schon wieder vom Kloster mit seinen gastfreundlichen Mönchen und der herrlichen Region Abschied zu nehmen. Trotz der Kürze der Zeit bekamen wir bei dicht gedrängtem Programm einen guten Überblick über den Naturpark Oberes Donautal. Der Gemeinschaft tat es gut!!                                                                    

 

8. August 2017

Vernissage mit Pavel Feyerabend

Bericht siehe unter der Rubrik " Unsere Kunst-AG"

August 2017

Faszination einer Landschaft -Die Rhön

Peter war mit dem Fotoapparat in der Rhön unterwegs. Siehe unter der Rubrik: VIA unterwegs.

30.Juli 2017

Sonntagsbruch

Zum Sonntagsbrunch hatten Dietmute und Peter eingeladen, um noch einmal VIA-intern an den runden Geburtstag von Peter zu erinnern.

Viel Arbeit und Herzblut hatte die VIA-Gemeinschaft in das Geburtstagsgeschenk für Peter gesteckt. Akribisch hatten sie die "Lebensphilosophie", vermeintliche Tugenden und Vorstellungen von Peter als Puzzelteile zu Papier gebracht. Da muss man sich untereinander ja schon ganz gut kennen!!


Judith hatte für eine leckere Suppe und Dietmute für Ofengemüse gesorgt.

 

Zur Erheiterung zeigte Peter Bilder, die seine Frau Dietmute mehr oder weniger heimlich von ihm als Naturfotograf, seinem neuen Hobby, gemacht hatte.

 

FUVI0111ADANALSCD