25. März 2018

Sonniger Start in die Osterfestspiele Baden-Baden

Unsere Oberbürgermeisterin Frau Mergen muss es wissen, wenn sie sagt, Baden-Baden sei die Sommerhauptstadt dieser Welt.

Mit dem Start in die Osterfestspiele strahlte die Sonne vom blauen Himmel, überall in der Fußgängerzone war Musik zu hören und in der Allee erfreute das Auge eine bunte Blumenpracht.

 

Die Osterfestspielmusiker umrahmten den verkaufsoffenen Sonntag und erwiesen sich als Publikumsmagneten.

 

Der Sonnenschein sorgte dafür, dass alle Straßencafés rund um die Uhr besetzt waren - ein wirklich nicht alltäglicher Sonntagsausflug!

 

22. März 2018

 Wolfgang Sternstein, Politikwissenschaftler und Konfliktforscher, spricht bei der Gesellschaft für angewandte Philosophie in Baden-Baden

Nicht nur auf der Weltbühne gibt es Konflikte. Auch in jedem gemeinschaftlichen Wohnprojekt sind sie zu Hause und lassen sich oft nicht vermeiden. Somit hat dieser Artikel auch seine Berechtigung auf der Homepage eines gemeinschaftlichen Wohnprojektes.

Insidern ist Wolfgang Sternstein bestens bekannt – Urgestein der Friedensbewegung, vom gewaltfreien Widerstand gegen den Bau des Atomkraftwerks in Wyhl, als Aktivist gegen die Stationierung der Pershing II Raketen auf deutschem Boden und nicht zuletzt ist er auch aktiv gegen Stuttgart 21 dabei.

Sein Vortrag trägt den Titel: „Die Wissenschaft der Gewalt und der Gewaltfreiheit“.

Dazu geht Sternstein zunächst auf Natur- und Sozialgesetze ein.In der Naturwissenschaft gilt der Satz: Die Naturgesetze gelten ausnahmslos.

Es gibt aber nicht nur Naturgesetze, es gibt auch Sozialgesetze, die keine Ausnahme zulassen.

Betrachten wir beispielsweise das Sozialgesetz der Beziehung von Mittel und Zweck, Weg und Ziel. Hier gilt: Mittel und Zweck, Weg und Ziel müssen übereinstimmen, wenn der Zweck erfüllt, das Ziel erreicht werden soll.

Alle Versuche, gute Zwecke durch böse Mittel zu erfüllen oder gute Ziele auf bösen Wegen zu erreichen sind zum Scheitern verurteilt.

Dazu zitiert Sternstein den norwegischen Friedensforscher Johan Galtung. Er unterscheidet drei „Aggregatzustände“ der Gewalt:

 -         Strukturelle Gewalt

 -         Personelle Gewalt

 -         Kulturelle Gewalt

 Strukturelle Gewalt ist die in den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Machtverhältnissen gleichsam „geronnene“ Gewalt. Sie äußert sich in den gewachsenen Gegensätzen von Reich und Arm, Mächtig und Machtlos, Hoch und Niedrig auf allen Ebenen des menschlichen Zusammenlebens von der Familie, der Gemeinschaft bis hinauf auf globale Ebenen.

Mit personeller Gewalt haben wir es bei allen Erscheinungsformen persönlicher Gewaltanwendung vom subtilsten Zwang verbaler Art bis zur brutalsten Ausübung von Waffengewalt bis hin zur physischen und psychischen Folter zu tun.

Kulturelle Gewalt äußert sich in allen Formen der Gewaltrechtfertigung in Gestalt von Rassismus, Faschismus, Nationalsozialismus, Kapitalismus, Kommunismus, Chauvinismus usw.

 Nahezu überall auf der Welt der großen Politik gilt die Behauptung: Der Friede kann nur durch Abschreckung – am besten durch nukleare Abschreckung – dauerhaft gesichert werden, als eine unumstößliche Wahrheit. Abschreckung bedeutet folglich die Aufstellung von Armeen und ihre Aufrüstung mit möglichst effizienten Waffen. Im Ergebnis führt diese Politik dazu, dass sich auf dem Feld der internationalen Politik bis an die Zähne bewaffnete Staaten gegenüberstehen, die zahlreichen Konflikte um Einfluss, Territorien, Rohstoffe, Märkte, Ideologien usw. austragen.

Das Ergebnis dieser Politik ist nicht etwa ein durch Abschreckung gesicherter Frieden, sondern regelmäßig Krieg. Das ist, wenn wir das Sozialgesetz der Übereinstimmung von Mittel und Zweck, Weg und Ziel zugrunde legen, ja auch gar nicht zu erwarten.

In seinem Vortrag zitiert Sternstein bei der Suche nach der besten Definition von Gewaltfreiheit Gandhi: „Wer gewaltfrei sein will, darf dem nicht zürnen, der ihn beleidigt. Er darf ihm nichts Böses wünschen, muss ihm Gutes wünschen, darf ihm nicht fluchen, darf ihm keinerlei körperliche Verletzung zufügen und muss jede Bosheit ruhig hinnehmen. So bedeutet Gewaltfreiheit völlige Unfähigkeit zum Bösen.“

Unverständlich, dass nur eine so geringe Zuhörerschaft den Vortrag mit für die heutige Zeit so elementaren Aussagen hören wollte.

 

18. März 2018

Kuhschellen im Schnee

Der erneute Wintereinbruch mit Schneefall sorgte, vermutlich nur zur Freude des Fotografen, für nicht alltägliche Bilder. Die mit Eiskrusten überzogenen Kuhschellen, waren gut getarnt.


 

Diese aktuellen Bilder wurden auf dem Badberg im Kaiserstuhl gemacht, bei gefühlten hohen Minusgraden, da ein eisiger Wind über die kahlen Bergrücken pfiff.

 

 

13. März 2018

Das Laichen der Grasfrösche

Jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen, wandern die Amphibien, hier als erstes die Grasfrösche, zu ihren angestammten Gewässern, um zu laichen. Für den Fotografen und Naturfreund ein immer wieder großartiges Spektakel.



9. März 2018

33. Vernissage mit der Künstlerin Petra Wirth

siehe unter der Rubrik "Unsere Kunst-AG"

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