März 2020

Wohnen und Gesundheit, besonders im Hinblick auf das Alter wichtig

...eine Aufgabe für jeden Einzelnen, aber besonders für die Kommunen.

Unser Mitbewohner Peter Ulrich schreibt für die kommunale Gesundheitskonferenz Baden-Baden- Rastatt folgenden Artikel:

Die Wohnsituation, das Wohnumfeld und die regionale Infrastruktur haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit im Alter, denn sie beeinflussen den Alternsverlauf nicht nur im Hinblick auf physische Aspekte, zum Beispiel durch Sturzgefahren, sondern auch psychisch (z.B. Depression) und sozial (z.B. Vereinsamung). Räumliche, aber auch soziale Wohnbedingungen können deshalb entscheidende Einflussfaktoren für das Wohlbefinden Älterer sein.

Die gemeinsame Jahrestagung "Wohnen und Gesundheit im Alter" der Deutschen Gesellschaft für Demographie e.V., der Universität Vechta, der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und der Deutschen Gesellschaft für Epidemologie fand am 14./15. Februar 2020 an der Universität Vechta statt.

Die Tagung "Wohnen und Gesundheit im Alter" nimmt die Vielfalt der Aspekte und Entwicklungen in diesem Bereich in den Fokus: Gesundheit, Lebensqualität, Wohlbefinden, Teilhabe sowie Autonomie und Selbstbestimmung älterer Menschen.

Ausgangsfrage: Welchen Beitrag können gemeinschaftliche Wohnformen für die Quartiers-und Dorfentwicklung hin zu einer generationengerechten, inklusiven Kommune leisten?

Wohnung und das Wohnumfeld beeinflusst die Lebensqualität insbesondere beim Älterwerden erheblich.

Unbestritten ist, dass die soziale Einbindung ein Grundbedürfnis des Menschen ist und beim Älterwerden von immenser Bedeutung werden kann.

Unbestritten ist auch, dass das Wohnen ein Grundbedürfnis des Menschen ist.

Die Wohnung und das Wohnumfeld mit einer zuverlässigen sozialen Einbindung werden zunehmend zur Schlüsselposition für ein erfolgreiches Altern, auch im Sinne einer Gesundheitsprävention.

Zur Miete, im Eigentum oder in neuen Genossenschaften: Immer mehr Menschen suchen Gemeinschaft, Unterstützung im Alltag und ein tragfähiges soziales Netz. Gemeinschaftliche Wohnprojekte können das alles bieten – aber was sind sinnvolle erste Schritte auf dem Weg ins Projekt? Wo gibt es Informationen? Wie finde ich Mitstreiterinnen und Mitstreiter? An welchen Punkten ist es sinnvoll, die Kommune mit einzubeziehen? Und welche fachliche Unterstützung ist die richtige?

Inhaltlich stand dabei die Frage nach dem Beitrag gemeinschaftlicher Wohnprojekte zur Quartiers- und Dorfentwicklung und der möglichen Synergieeffekte auf dem Weg hin zu einer generationengerechten, inklusiven Kommune im Mittelpunkt.

„Durch die Tagung ist klargeworden, dass die Schaffung von altersgerechtem Wohnraum nicht nur eine Aufgabe der Immobilienwirtschaft, sondern auch der Politik und der Zivilgesellschaft ist. Neben Barrierefreiheit sollen auch Sozialverträglichkeit und gesellschaftliche Einbindung berücksichtig werden“.

Erfahrungswerte lassen den Rückschluss zu, dass gemeinschaftliche Wohnformen den möglichst langen Verbleib in der vertrauten Umgebung sichern und sich bestens als probates Mittel gegen Alterseinsamkeit eignen. Wenn der Aktionsradius betagter Menschen abnimmt, gewinnen die eigene Wohnung und das nähere Wohnumfeld an Bedeutung, auch als Kompensation für den Verlust an räumlichen und sozialen Teilhabechancen. Deshalb sind die baulichen Voraussetzungen für eine barrierearme oder -freie Ausstattung von Wohnprojekten so wichtig.

Mobilität unterstützen und ausbauen (Öffentlicher Nahverkehr)

Selbst mobil und / oder für Andere erreichbar zu sein, sind Grundvoraus-setzungen für soziale Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben.
Mobilität trägt daher wesentlich zur Lebenszufriedenheit bei. Einschränkungen der Mobilität werden als Verlust erlebt, der die Lebenszufriedenheit deutlich verringert.

Somit hängen soziale Beziehungen auf der einen Seite und Mobilität auf der anderen Seite in mehrfacher Hinsicht zusammen.

Erstens setzen gelebte soziale Beziehungen und sozialer Austausch voraus, dass man mobil und / oder erreichbar ist.

Zweitens fördern soziale Beziehungen die Mobilität, indem sich durch Verabredungen, gemeinsame Aktivitäten und Besuche Anlässe ergeben, die Wohnung zu verlassen.

Drittens, wenn die individuelle Mobilität einer Person aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt ist, können Angehörige, Freunde und Bekannte die Person mitnehmen bzw. selbst problemlos besuchen.

Je älter ein Mensch wird, desto mehr Zeit verbringt er in der eigenen Wohnung. Besonders, wenn er keine Anreize hat, diese zu verlassen. Der Bereich Wohnen nimmt damit im Alter eine zentrale Dimension ein, insbesondere bei eintretender Einschränkung der Mobilität und steigendem Hilfsbedarf wird auch das Wohnumfeld immer wichtiger. Mit dem Alter wird die physische und psychische Welt räumlich immer kleiner. Dem gilt es vorzubeugen.

Januar / Februar / März 2020

Unsere "Suppenküchen"

Es gibt in unserer Wohnanlage immer wieder gute Küchengeister, die für unsere Gemeinschaft leckere Gerichte kochen. Kein Wunder, dass unsere "Suppenküche", wie wir sie liebevoll nennen, so beliebt ist und es sich im Durchschnitt ca. 20 Mitbewohner*innen schmecken lassen. Zum Hauptgericht gehört stets ein Dessert und zum Abschluss eine Tasse Kaffee. Herz, was willst Du mehr?!




...hier braten sie schon und wollen mit Vanilleeis serviert werden.

28. Februar 2020

41. Kunstausstellung mit Marliese Vogt und Erdal Tasar

 siehe unter der Rubrik "Unsere Kunst-AG"

15. Februar 2020

Willkommen im Kreis der Wohnprojekte - Villa 36 Bietigheim

Lang war der Weg. Im Herbst letzten Jahres konnten sie dann endlich einziehen. 18 Personen wohnen in 12 Wohnungen. Daneben gibt es eine Wohnung mit Gemeinschaftsraum, Schlafzimmer, Dusche und WC als Treffpunkt für  die Bewohner.  Eine Küchenzeile ist integriert in den Gemeinschaftsraum.


Heute wurde von drei Personen für die Gemeinschaft gekocht. Peter und Dietmute vom VIA-Wohnprojekt waren eingeladen. Nach dem schmackhaften Mittagessen, wurde die selbstverständlich barrierefreie Anlage besichtigt.

Da können wir nur graulieren und wünschen ein schönes, gelassenes und konfliktfreies Gemeinschaftsleben.

Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch wurde natürlich vereinbart.

 

6. Februar 2020

Winter im Nordschwarzwald - Ausflug zur Hornisgrinde

Bisher wurden wir vom Winter, auch in den Höhenlagen des Nordschwarzwaldes, nicht sonderlich verwöhnt. Bei strahlendem Sonnenschein ergab sich dann doch die Möglichkeit in eine herrliche Winterwelt abzutauchen - unser Wohnort Baden-Baden machte dies problemlos möglich. Die Buslinie 245 bringt uns direkt zum Mummelsee, der nach einer Stunde Fahrzeit erreicht wird.

Von dort wandern wir auf die Hornisgrinde und freuen uns, dort oben eine schöne Winterwelt erleben zu dürfen.

Von der Hornisgrinde stapfen wir durch den Schnee über den Ochsenstall zurück nach Unterstmatt und von dort bringt uns der Bus wieder nach Hause.

 

 

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