21. Januar 2018

Start in das Jahr 2018, ein Auftakt nach Maß!

Frieder,Guram und Peter kochen und laden ein.

Guram, ein seit Dezember 2017 neuer Mitbewohner und schon großer Fan vom VIA-Wohnprojekt mit seiner Philosophie sowie das bereits bewährte Team Frieder und Peter kochen für die Gemeinschaft einen Pichelsteiner Gemüseeintopf und laden auch zum Frühstück ein.

So nach und nach kommen viele direkt aus den Betten in den Gemeinschaftsraum zum Frühstück - Peter hatte für Croissants und Brötchen gesorgt. Schon beim Frühstück gibt es viel Stoff für Gespräche. Kommunikation in entspannter Athmosphäre - das tut gut.

Zwischen Frühstück und Mittagessen gibt es Zeit für Rückblicke auf das VIA-Leben. Zum zehnten Male jährt sich der gemeinsame Wochenendausflug an den Bodensee in Immenstaad.

Erinnerungen an Wochenendausflüge in das Kloster Esthal 2014 in der Pfalz und das Schloss Beuggen in Rheinfelden 2015 werden durch Fotopräsentationen geweckt.

Einige Teilnehmer des Ausflugs in das Obere Donautal 2017 mit Unterkunft im Kloster Beuron hatten die interessanten Erinnerungsfotos an schöne Stunden noch nicht sehen können, auch sie kommen auf ihre Kosten.

In unserem Innenhof stehen zwei blaue Schafe. Ihnen werden gelegentlich in Wort und Bild Stimmen verliehen und halten den VIAs einen Spiegel vor.

So auch Lilli und Frieder mit einem Sketsch, aus Sicht der Schafe, vorgetragen aus dem Jahr 2012, der vielen Anwesenden nicht mehr in Erinnerung war.

So verging die Zeit bis zum Mittagessen wie im Fluge.

Wie erwähnt hatten Frieder, Guram und Peter einen Gemüse-Kartoffeleintopf  mit und ohne Fleisch gekocht - dies am Vorabend.

Dazu nehme man: Wirsing, Weißkohl, Möhren, Sellerie, Lauch, Zwiebeln und Kartoffeln für ca. 20 hungrige Gäste - für Veganer ohne und für Nichtveganer mit Fleisch und der Pichelsteiner ist perfekt!


Wirklich große Töpfe sind erforderlich, wenn über 20 Personen satt werden wollen. Das Küchenteam ist gefordert. Zum Nachtisch gab es Schokoladenpudding mit Vanillesauce.

Für die Kommunikation untereinander gab es viel Raum und Zeit. Erst um 15:30 Uhr gingen die letzten Bewohner - ein Auftakt nach Maß!!

31. Dezember 2017

Silvester 2017, mit viel Schwung ins neue Jahr

wer unsere Homepage öfter besucht, weiß, das mit dem Feiern von Festen in unserem Gemeinschaftsraum klappt außerordentlich gut.


Für Leckereien wird stets reichlich und vielseitig gesorgt...

 

...ebenso wie für eine Unterhaltung in fröhlicher Runde...


Ein Glücksspiel der besonderen Art ist das "Wichteln". Der Favorit unter den Geschenken findet viele Liebhaber - wer macht das Rennen?

Kurzweilig ist auch ein Rückblick mit Bildern von gemeinsamen Stunden aus dem zu Ende gehenden Jahr.


Prosit Neujahr!!!

Auf das Neue Jahr wird mit gutem Überblick auf das Geschehen rundum vom oberen Stockwerk unserer Wohnanlage angestoßen.


Ich tanze mit dir ins neue Jahr! Herz, was willst Du mehr?

 

17. Dezember 2017

Die Literatur-AG hat eingeladen

Gerne wurde die Anregung der Mitglieder der Literatur-AG aufgegriffen. Nicht alltägliche Texte zur Advents- und Weihnachtszeit waren gefragt. Dazu traf man sich in gemütlicher Runde und hatte neben den vorgetragenen Texten darüber hinaus auch einiges aus der eigenen Biographie zu erzählen, ebenso vielfältig wie Teilnehmer.

 

3. Dezember 2017

VIA-Jahresfeierfeier 2017

Jedes Jahr treffen sich die VIAs im Gemeinschaftsraum zu Beginn der Adventszeit zur Jahresfeier, da sich in dieser Zeit der Einzug der Bewohner in die gemeinsame Wohnanlage jährt, dieses Jahr zum achten Mal.


Helga begrüßte die Bewohnerschaft und erläuterte das Thema der stets in Verbindung mit der Jahresfeier angesetzten Vernissage, hier sind immer Beiträge aus den eigenen Reihen gefragt, dieses Mal zum Thema "Glück". Wir waren also aufgefordert zu zeigen, was in uns Glücksmomente induziert.

 

Die Antworten waren erstaunlich vielfältig, aber für uns auch stets mitfühlbar. Musik trägt oft dazu bei, Glücksmomente zu spüren, für liebe Menschen selbst Geschenke zu fertigen ebenso.


Enkelkinder machen glücklich, umgekehrt auch der Gedanke an den Großvater, der als blinder Kantor die Liebe zur Musik geweckt hat und an den Geburtstagen das Stück "Glücks genug" von Robert Schumann auf dem Klavier gespielt hat.


Aktiv dabei zu sein, in der wunderbaren Bergwelt: Ein Gipfelkreuz zu errichten bedingen ebenfalls unvergessliche und glückliche Momente wie Gipfelmomente nach einer anstrengenden Bergtour.


Auch das politische Engagement, wie hier, für den Frieden auf ganz besondere Art, macht ganz sicher glückliche Gefühle wie die vielseitige Post aus aller Welt, insbesondere weil von lieben Freunden handgeschrieben und verziert.


Umrahmt wurde die Jahresfeier mit Klaviermusik durch Dietmute. Natürlich durfte dabei das Stück "Glücks genug" von Schumann nicht fehlen. Die Kuchentheke war wie immer reichlich bestückt. Bei Kaffee und Kuchen gab es dann noch viele Gelegenheiten zum Sammeln weiterer Glücksmomente...

 

23. bis 25. Oktober 2017

VIA Ausflug in den Naturpark Oberes Donautal mit Einkehr im Kloster Beuron

17 Mitbewohner waren dabei, beim dreitägigen Ausflug in das Obere Donautal. Genächtigt wurde im Gästehaus vom Kloster Beuron.

Im Tal der jungen Donau, nahe Schwarzwald und Bodensee, liegt die 1077 als Augustiner Chorherrenstift gegründete, seit 1863 als Benediktinerkloster wiederbesiedelte Erzabtei St. Martin - das Stammkloster der Beuroner Kongregation.

Im Konvent, der Klostergemeinschaft von Beuron, leben heute rund 50 Mönche. Geleitet wird das Kloster vom Abt, der in Beuron den Ehrentitel „Erzabt“ trägt. Die „Brüder“ (Mönche ohne Priesterweihe) bilden in der Erzabtei gegenüber den „Patres“ (den Mönchen mit Priesterweihe) immer noch die Mehrheit. Die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und bringen ihre je eigenen Begabungen mit. Die Aufgaben und Dienste, die die Beuroner Mönche für Kloster und Welt wahrnehmen, dienen nach der Weisung des heiligen Benedikt von Nursia dem einen Ziel:„Dass in allem Gott verherrlicht werde“ (Benediktsregel 57,9).

Nach dem herzlichen Empfang durch Gastpater Sebastian und einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen konnten wir all das und vieles mehr durch eine halbstündige Tonbildschau erfahren. Anschließend wurden unsere zahlreichen Fragen vom Gastpater geduldigt und ausführlich beantwortet.


Die heutige Abteikirche St. Martin ist ein Bau aus dem 18. Jahrhundert, welche die alte, baufällig gewordene romanische Basilika ersetzte, von welcher lediglich der Sockel des Kirchturmes erhalten geblieben ist.

Wir konnten hier die Abendvesper mitfeiern und dabei den Gesängen der Mönche lauschen. Danach wurde das Abendessen ausgeteilt.

Die sogenannte „Krypta“ ist eigentlich eine Unterkapelle, da von einem unterirdisch angelegten Bau – wie bei einer echten Krypta – keine Rede sein kann. In der Hauptapsis befindet sich der am 23. Juni 1899 geweihte Marmoraltar, der von einer plastisch ausgeführten Kreuzigungsgruppe geziert wird. Unterhalb der Altarstufen befinden sich sieben Gräber Beuroner Erzäbte.

Ob Christ oder Atheist, der spirituelle Geist, den das Kloster mit seinem Klosterleben ausstrahlt, trägt unwillkürlich zur Ruhe und Besinnung bei.

Nahtlos geht es dann auch am nächsten Tag auf den Spuren der Mönche weiter. Im Tal hängt noch der Morgennebel, der sich langsam auflöst. Wir wählen daher zunächst den Weg auf dem oberschwäbischen Pilgerpfad zur ca. drei Kilometer entfernten Mauruskapelle.

 

1868 weilte der Architekt und Bildhauer Peter Lenz in Beuron. Er hatte von der Fürstin Katharina von Hohenzollern den Auftrag zum Bau und zur Ausstattung der Kapelle zu Ehren des heiligen Abtes Maurus erhalten. Peter Lenz hatte sich seine eigene Kunsttheorie geschaffen. Er glaubte, mit Hilfe der "ästhetischen Geometrie", den "heiligen Maßen", einem eigenen "Kanon" und den Zahlenproportionen der Ägypter eine "Heilige Kunst" konstruieren zu können.

Nach der Besichtigung der nicht alltäglich gestalteten Kapelle wartete im Kloster das Mittagessen auf uns.

Bei inzwischen bestem Wetter erlebten wir am Nachmittag einen weiteren Höhepunkt. Die Wanderung vom Gasthaus "Rauhen Stein" zur Aussicht "Eichfelsen".

Hier wanderte das Auge von der Burg Wildenstein über die Burg Werwag entlang der jungen Donau, die sich tief in die Kalkfelsen eingegraben hat. Die Aussage, dass der Blick vom Eichfelsen der schönste und eindrucksvollste in der Region ist, konnte von uns nur bestätigt werden.

Frühaufsteher erwarten andächtig die Morgenfarben mit dem sich ankündigenden Sonnenaufgang.

Unternehmungslustige Mitbewohner konnten danach noch den Sonnenuntergang beim Schloss Bronnen erleben.

  

Am letzten Tag brachte uns die Bahn auf einer Strecke von ca. 30 Kilometer durch das Donautal nach Sigmaringen.

 

Ein interesantes Städtchen, das sich zu erkunden lohnt.

Nach der Rückkehr galt es am Nachmittag schon wieder vom Kloster mit seinen gastfreundlichen Mönchen und der herrlichen Region Abschied zu nehmen. Trotz der Kürze der Zeit bekamen wir bei dicht gedrängtem Programm einen guten Überblick über den Naturpark Oberes Donautal. Der Gemeinschaft tat es gut!!                                                                    

 

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